Mit einem nicht ganz zufrieden stellenden Platz sechs kehrte die zweite Lateinformation des TSC Borken Rot-Weiß von ihrem zweiten Liga-Turnier aus Greven zurück. Nachdem man sich in der Vorwoche vor eigenem Publikum noch für die Finalrunde der besten fünf Mannschaften qualifizieren konnte, brach die Mannschaft in der Vorrunde in Greven ein und leistete sich eine Vielzahl von Fehlern und Ungenauigkeiten, die dazu führten, dass man sich diesmal lediglich in der Platzierungsrunde wieder fand.
Nach dieser insgesamt inakzeptablen Leistung (so sahen es Betreuer Ansgar Schlüter und Trainer Marc Sickau) zeigte sich die Formation zur Platzierungsrunde wie ausgewechselt und bewies den fünf Wertungsrichtern und dem Publikum in der spärlich besetzten Rönnesporthalle, dass sie dem Anspruch der Choreographie gerecht werden können und die Vorrundenleistung ein einmaliger Ausrutscher gewesen sein soll. Mit deutlichem Abstand und einer eindeutigen Wertung belegte die Mannschaft letztlich den sechsten Platz und sorgte somit noch für einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss. „Ärgerlich“, so das Resümee von Trainer Sickau. „Wäre die Vorrunde ähnlich souverän gelaufen, wie das Finale, hätten wir das Ergebnis der Vorwoche deutlich verbessern können.“
Das Turnier in Greven gewann die TSG Balance Wesel vor dem Sieger des ersten Turniers, Ruhr-Casino des VfL Bochum. Bereits am kommenden Wochenende kann der TSC Rot-Weiß das Ergebnis revidieren, wenn sich die Mannschaften zum dritten Landesliga-Wettstreit in Lüdenscheid einfinden.