„In Borken findet man einen umwerfenden Rahmen, der im ganzen Kreis nicht geboten wird.“
Gesine Wels, ehemalige Trainerin im TSC, muss es wissen. Die Bocholterin und Trainerin einer Standardtanz-Formation, die in der zweiten Bundesliga antritt, zeigte sich am Samstagabend „stolz, dass der Tanzsport in Borken sich so gefestigt hat und so erfolgreich ist, ja gar in ganz Deutschland vertreten ist.“
30 Jahre besteht der TSC Borken Rot-Weiß und die 20. Herbstgala im Vennehof begeisterte mit traumhaften Darbietungen aus den verschiedensten Bereichen des Tanzsports. Die Vorsitzende, Ingrid Herweg, nahm das Jubiläum zum Anlass, Dankeschön zu sagen: Vielen, die sich dem Tanzsport mit Engagement verbunden fühlen und dem Verein sogar als Gründungsmitglieder noch treu sind. Die beiden ehemaligen Vorsitzenden Erwin Schwabe und Werner Holdschlag erhielten als Dank je einen Blumenstrauß.
Der Jubiläumsabend entwickelte sich zum großartigen Fest, knapp 450 Gäste und etwa 100 Tanzsportler ab zehn Jahren verlebten zauberhaften Stunden.
Frank Boßmann, ausgebildeter ADTV-Tanzlehrer, Turnierleiter und Wertungsrichter, moderierte zum 20. Mal sehr unterhaltsam, stimmungsvoll und kurzweilig.
Die Tanzgruppen waren mit viel Spaß und noch mehr Einsatz bei der Sache und zeigten das Gespür, ihre Tanzschritte der tollen Choreografien mit der Musik zu verbinden. Dabei waren die Gruppe Hip-Hop NYC Deluxe (18 Mädchen und Jungen zwischen zehn und 16 Jahren) mit einem Mix aus diversen Hip-Hop- sowie Video-Clip-Dance-Stilen, das 30-köpfige Show-Team, acht Latinas zwischen 25 und 47 Jahren, die sich dem Thema 30 Jahre Tanzsport in Borken angenommen hatten, und das Hip-Hop-Showteam mit dem Michael-Jackson-Motto und die A-Formation. Als Abschluss-Highlight bot das hochkarätige Showpaar Timo Kultczak und Motseghetsi Mabuse, amtierende deutsche Meister in den Lateinamerikanischen Tänzen, eine tolle Show mit zahlreichen Tanz- und Kleidungswechseln.
„Immer wieder dieses Fieber spüren“ - frei nach der Sängerin Helene Fischer brauchte die „Night & Day Gala Showband“ mit ihrem breit gefächerten, peppigen Repertoire das Publikum zwischen den Showblöcken nicht lange zu bitten. Denn: Ob Walzer im Dreivierteltakt, Jive im Viervierteltakt oder Rumba - eigentlich stellen diese Tanzstile keine großen athletischen Anforderungen. So manches Tanzpaar brachte aber - besonders schick und besonders elegant - annähernd akrobatische Leistungen aus der faszinierenden Welt des Tanzes aufs Parkett.
Quelle: Borkener Zeitung
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