Mit nur einer Woche Vorbereitungszeit auf das zweite Turnier, blieben Mannschaft und Trainer nicht viele Möglichkeiten, an grundlegenden Verbesserungen zu arbeiten. Zu dieser terminlichen Unwägbarkeit kam noch, dass die Grippe- und Erkältungswelle auch vor den Tanzsportlern keinen Halt macht, so dass ein Drittel der tanzenden Teammitglieder mehr oder weniger stark angeschlagen waren.

Die Bürde des Sieges aus der Vorwoche und die angeschlagene Gesundheit einiger Mannschaftsmitglieder, war in der Vorrunde für die Borkener Mannschaft zu viel. Zu Verhalten und kraftlos traten sie auf die Fläche, um von Beginn ein deutliches Zeichen setzen zu können, dass sie auch den Sieg auf dem zweiten Turnier erringen wollen. Für Trainer und Verantwortliche begann nach der Vorrunde zwar keine Phase des Zitterns, denn die Qualifikation für die Finalrunde der besten 5 Mannschaften war nicht gefährdet, aber eine Phase der mentalen Arbeit; galt es doch in der verbleibenden Zeiten, die Köpfe der Mannschaft frei zu bekommen und die letzten Kraftreserven in den angeschlagenen Körpern zu mobilisieren.

Wie ausgewechselt stand die Borkener Mannschaft im Finale auf der Turnierfläche und zeigte in diesem Durchgang eine durchgängige druckvolle und mitreißende Darbietung, welche die doch durchwachsene Vorrunde vergessen machen sollte. Zwar ging dieses etwas zu Lasten der Präzision in den Querreihen, welches aber von der Perspektive der fünf nationalen Wertungsrichter nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Die Wertung mit vier zweiten Plätzen und einem ersten Platz, war das Hauptziel des Tages erreicht. Die Verteidigung des ersten Tabellenplatzes, den man sich nun mit dem TSZ Wulfen teilt, war gelungen und wurde von den Trainern und Verantwortlichen unter dem Aspekt "Schadensbegrenzung geglückt" abgehakt. "Dieses Ergebnis wirft uns jetzt nicht aus der Bahn, es wird für die Mannschaft eher Motivation sein, denn nun wissen sie, dass die Saison kein Selbstläufer sein wird und weiterhin harte Arbeit vor den Turnieren und auf den Turnieren von Nöten ist.", so Trainerin Nicole Gaedeke. "Jetzt gilt es aber erstmal alle gesundheitlichen Beeinträchtigungen auszukurieren, so dass bei der Vorbereitung auf die kommenden Turniere alle wieder bis an ihre Leistungsgrenzen gehen können.", so Gaedeke weiter.

Das dritte Ligaturnier der zweiten Mannschaft findet am 14.4. in der Euregio-Sporthalle in Bocholt statt. Tags zuvor bestreitet dort bereits die A-Formation dort ebenfalls das dritte Ligaturnier der Regionalliga West Latein.

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